Brasilien ist das größte und bevölkerungsreichste Land Südamerikas und steht weltweit in Hinblick auf Fläche und Bevölkerung an fünfter Stelle. Das Land liegt im Osten Südamerikas und grenzt an fast alle anderen südamerikanischen Länder. Die Hauptstadt des Staates ist Brasilia, deren Name sich ebenso wie der Name des Staates von "brasil" ableitet, einer Bezeichung der Ureinwohner für eine besondere Holzart, deren Export früher eine Haupteinnahmequelle des Landes darstellte.
Die Amtssprache ist portugiesisch, da Brasilien ursprünglich eine portugiesische Kolonie war. Dies stellt eine Besonderheit dar, da die anderen Kolonien Südamerikas zu Spanien gehörten und dort hauptsächlich Spanisch gesprochen wird.
Die Bevölkerung setzt sich aus verschiedenen Ethnien zusammen, was sich aus dem kolonialen Ursprung des Staates erklärt. Da es sich um eine portugiesische Kolonie handelte, gehören natürlich Portugiesen zu den ursprünglichen Bevölkerungsgruppen und ebenso die einheimischen Stämme, die bereits vor der Kolonialisierung auf dem Gebiet lebten.
Zudem haben die Portugiesen damals regen Sklavenhandel getrieben, so dass ein großer Teil der heutigen Bevölkerung Nachfahren ehemaliger Sklaven sind.
Wie in jeder Kolonie gab es auch Immigranten anderer europäischer Länder. All diese ursprünglich getrennten Gruppen und Kulturen haben sich inzwischen weitgehend miteinander vermischt und etwas komplett Neues erschaffen.
Brasilien verfügt nach Ansicht von Experten über ein großes wirtschaftliches Potential, das vor allem aus den vorhandenen Rohstoffen resultiert. Während die Landwirtschaft ökonomisch an Bedeutung verloren hat, setzt sich das Bruttoinlandsprodukt jeweils fast zur Hälfte aus Industrie und Dienstleistungen zusammen, wobei der Tourismus hierbei allerdings nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Die brasilianische Währung ist der Real und dessen Untereinheit heisst Centavo. (1 Real = 100 Centavos)

Trotz der relativen ökonomischen Stärke gibt es aber ein sehr stakes Gefälle zwischen Arm und Reich.

Das Klima ist mit Ausnahme des Südens tropisch, es herrschen gleichbleibend hohe Temperaturen. Die Niederschlagsmenge dagegen variiert abhängig vom jeweiligen Gebiet. Besonders hoch ist sie am Amazonasbecken, trockene Gebiete finden sich vor allem im Nordosten des Landes. Im Süden herrscht subtropisches Klima mit gemäßigteren Temperaturen, dort kann in höheren Lagen auch mal Schnee fallen.

Das Klima ist jedenfalls nicht der Grund dafür, dass Brasilien als Reiseziel für Touristen im Bikini bisher wenig erschlossen ist. Die durchgehend warmen Temperaturen sind einem Strandurlaub in den Küstengegenden durchaus zuträglich. Hemmnis ist vor allem eine bisher schlecht ausgebaute Infrastruktur, die das Reisen erschwert und verteuert. Daran wird aber zur Zeit gearbeitet, so dass sich die Zustände vermutlich in Zukunft sehr verbessern werden.

Bislang nehmen Touristen die lange Anreise vor allem für besondere Erlebnisse wie die Karnevalsfeiern in Rio de Janeiro in Kauf. Die Iguacu-Wasserfälle und das Amazonasbecken sind dagegen landschaftliche Höhepunkte.
Kulinarische Höhepunkte brauchen Sie auch nicht lange zu suchen. An jeder Ecke gibt es Restaurants und Stände, die landestypische Köstlichkeiten anbieten und überall gibt es tropische Früchte, die man hierzulande garnicht kennt oder nur sehr selten im Supermarkt finden kann.

Ein kulinarischer Höhepunkt und oft in einem Reisebericht erwähnt ist das Restaurant Somerset West in Somerset West. Auch wenn es sich nicht in Südamerika sondern in Südafrika befindet, ist es auf jeden Fall einen Besuch wert. Auch der heimische deutsche Striezelmarkt in Dresden ist besonders zur Weihnachtszeit eine Reise wert. Mehr Informationen zum Weihnachtsmarkt gibt es auf dresdenstriezelmarkt.de.